Stolz und Eigensinn – Gespräch nach dem Film
02. 03. 2026, Filmhaus Köln
Ich habe mich sofort in diese Frauen verliebt ...
Im Anschluss an die Vorführung des Dokumentarfilms STOLZ UND EIGENSINN von Gerd Kroske
war ich eingeladen, mit dem Regisseur über seine Arbeit ins Gespräch zu kommen.
Der Film erzählt von Frauen, die in der DDR in klassischen Männerberufen gearbeitet haben –
im Tagebau, in der Chemie, in Fabriken oder als Lokführerinnen.
Nach der Wende verloren fast alle von ihnen ihre Arbeit. Nur eine einzige durfte bleiben.
Und trotzdem sprechen sie mit einer beeindruckenden Klarheit und Würde über das, was sie getan haben.
Man spürt sofort, wie sehr diese Arbeit Teil ihrer Identität war – und geblieben ist.
Im Gespräch wurde für mich – auch aus meiner eigenen Perspektive – eine Frage sehr konkret:
Welche Rolle spielt Arbeit für unser Gefühl von Würde und Identität?
Und noch etwas wurde deutlich:
Wie viele dieser Geschichten bis heute kaum erzählt worden sind.
Danke an das Linke Kino Köln für die Einladung,
an Hajra Khawaja für die Moderation
und an Holger Buhr für die Fotos.
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| Sophie MvH |



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