Donnerstag, 16. April 2026

Deutschlandfunk Kultur, 03. 10. 2025

 

DAS GLÜCKLICHSTE VOLK DER WELT

Siebenteilige Podcast-Serie von Andreas von Westphalen und Sophie Müller vom Hofe.

Drei Jahre Arbeit, sieben Episoden, viele Stimmen aus Ost und West.

Wir leben in einem Land, das zwei Systeme durchlebt hat –
Ost und West, zwei Wege, zwei Geschichten.

Was uns interessiert hat:
Wie prägt diese Geschichte unser Leben bis heute –
und was können wir daraus für unsere Gegenwart und Zukunft verstehen? 

Denn ich habe das Gefühl,
wir haben noch gar nicht richtig begonnen,
diese Erfahrung als gemeinsame Stärke zu begreifen.

Ich wünsche mir,
dass wir anfangen, unsere Geschichte gemeinsam zu erzählen:
ehrlich, neugierig,
mit Blick auf die Brüche –
aber auch auf ihr Potenzial.

Die Serie versammelt Stimmen aus unterschiedlichen Generationen,
Lebensrealitäten sowie politischen und persönlichen Erfahrungen.

 

→ Hier geht es zu ALLEN SIEBEN FOLGEN in der DLF Audiothek: 

 

 
 

→ Und hier gibt's den Trailer zur Serie:  

 
 

Sprecher*innen
Nagmeh Alaei · Manuela Alphons · Wolf Aniol · Jonas Baeck · Mark Oliver Bögelein · Martin Bross · Lea Fleck · Angelika Fornell · Karolina Horster · Nils Kretschmer · Jochen Langner · Juliane Pempelfort · Tanja Schleiff · David Vormweg · Svenja Wasser · die Autoren

Produktion
Sophie Müller vom Hofe (Co-Autorin & Co-Regie) · Andreas von Westphalen (Co-Autor & Co-Regie) · Gerd Nesgen (Schnitt) · Hanna Steger (Schnitt) · Benno Müller vom Hofe (Sounddesign & Mischung) · Gabriel Stoukalov (Storytelling) · Prof. Jörg Ganzenmüller  (Historische Beratung) · Marie Mohnhaupt (Historische Beratung) · Hans Dieter Heimendahl (Redaktion, Deutschlandfunk Kultur)

Mit Beiträgen von
Yvonne Albers · Majid al-Abdi Albers · Dr. Udo Baer · Beate Bölsche · Sabine Bode · Iris Dworeck-Danielowski · Barbara Eggers · Angela Freuding · Eve-Marie Garke · Martin Gross · Claudia Harrs · Wiebke Hollersen · Klaus Humann · Patricia Koelle · Karlheinz Koinegg · Peter Lassau · Ronald Rösler · Ingrid Strätz · Jens & Claudia Winkelmann

Mit Dank an
Christoph Schwochert · Jennifer Guenther

In Zusammenarbeit mit der Stiftung Ettersberg, gefördert vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt.

Eine Produktion für Deutschlandfunk Kultur, 2025.

 

Bestes Team!!!

 


 

Sophie MvH, Andreas von Westphalen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

→ Hier noch ein Ausschnitt aus Episode VI: 

 

 

JURY-MITGLIED BEIM SONOHR FESTIVAL, Bern

27. 02 - 01. 03. 2026, Schweiz

Vor etwa einem Monat war ich als Jurymitglied beim SonOhr Festival in Bern eingeladen.

Gemeinsam mit Cristian Ferretti und Miruna Coca-Cozma habe ich unabhängig produzierte Audiobeiträge gehört, diskutiert und die diesjährigen Preisträger*nnen ausgewählt.

Was mir besonders geblieben ist:
die Rührung, die Freude, manchmal auch Sprachlosigkeit der Ausgezeichneten —
und die Gespräche, die daraus entstanden sind.

Das hat mich an etwas sehr Grundlegendes erinnert:

Wir erzählen nicht nur, um etwas von uns zu zeigen.

Wir erzählen, weil wir auf Resonanz angewiesen sind.

Denn das, was wir machen, wird erst wirklich lebendig,
wenn wir auf andere treffen und etwas auslösen.

Und das ist ein zutiefst beglückendes Gefühl.

Herzlichen Glückwunsch an die ausgezeichneten Audioproduzent*innen:
Caroline Cuenod, Simona Ida, Christof Steinmann, Candice Savoyant und Marc Berman.

Und ein großer Dank an das Team vom SonOhr Festival
sowie an meine Jurykollegen Cristian Ferretti und Miruna Coca-Cozma.

Fotos 1–3: Annette Bouteillier

Jury & Preisträger:Innen. (A. Bouteiller) 

Cheyenne Mackay, Jury. (A. Bouteiller)


Jury (A. Bouteiller)




Sophie MvH


 

 

WDR, 19.12.2025

 

RADIO ACTIVITY

Von Karin Kalisa.

Im Dezember 2025 habe ich die Hörspielbearbeitung von Karin Kalisas Roman Radio Activity inszeniert.

Im Zentrum steht Nora, die am Sterbebett ihrer Mutter erfährt, dass diese als Kind Opfer sexualisierter Gewalt wurde.
Nora weigert sich, dieses Verbrechen der Verjährung zu überlassen – und greift selbst ins System ein. Nicht ganz legal, aber hochwirksam.

Das Stück verhandelt den Kampf um die Abschaffung der Verjährungsfristen bei sexualisierter Gewalt an Kindern – und die Frage, was es bedeutet, wenn Unrecht ohne Konsequenzen bleibt.

Für mich war diese Arbeit eine intensive Auseinandersetzung mit einem Thema, das sowohl politisch als auch emotional eine große Dringlichkeit hat.

Umso mehr freue ich mich über die Zusammenarbeit mit einem Team, das diese Geschichte in all ihren Facetten getragen hat – mit großer Präzision, Energie und Sensibilität.

Mit:
Luisa Gaffron, Madieu Ulbrich, David Hugo Schmitz, Akkeem van Flodrop, Angelo Alabiso, Uke Bosse, Markus Andreas Klauk, Thomas Goritzki, Nils Kretschmer, Corinna Nilson, Andreas Beck, René Heinersdorff, Birgit Unterweger, Bruno Winzen, Friederike Wagner, Petra Welteroth, Karoline Bär, Markus „Makke“ Schneider und Lars Schmidtke

Regie: Sophie Müller vom Hofe.  

Casting: Stefan Cordes
Dramaturgie: Elena Zieser und Ulla Illerhaus

 
Luisa Gaffron, Akeem van Flodrop


 

ZU GAST BEI DER MAX-PLANCK-GESELLSCHAFT

11. 03. 2026, München

Hier war ich eingeladen zu einer Diskussionsrunde der Max-Planck-Gesellschaft.

In einem kleinen Kreis aus Wissenschaft, Journalismus, Politik und Kultur haben wir darüber gesprochen, wie sich unsere Gesellschaft gerade verändert.

Übergeordnetes Thema waren die Landtagswahlen 2026.
In vielen Beiträgen spürbar: die Sorge um den Zustand unserer Demokratie.

Besonders eindrücklich waren für mich die Stimmen derjenigen, die in Ostdeutschland leben und arbeiten – und die beschrieben haben, wie groß die Verunsicherung vor den kommenden Wahlen ist.

Im Verlauf des Abends hat sich für mich eine Frage herauskristallisiert:

Was brauchen wir, um Vertrauen und Zusammenhalt zu erhalten?

Denn jeder möchte gestalten können. Einfluss haben.
Und nicht nur betroffen sein.

 

Sophie MvH

Gästeliste

Einladung

 

GESPRÄCH NACH DEM FILM "Stolz und Eigensinn"

02. 03. 2026, Filmhaus Köln 

Ich habe mich sofort in diese Frauen verliebt ...

Im Anschluss an die Vorführung des Dokumentarfilms STOLZ UND EIGENSINN von Gerd Kroske 
war ich eingeladen, mit dem Regisseur über seine Arbeit ins Gespräch zu kommen.
Der Film erzählt von Frauen, die in der DDR in klassischen Männerberufen gearbeitet haben – 
im Tagebau, in der Chemie, in Fabriken oder als Lokführerinnen.

Nach der Wende verloren fast alle von ihnen ihre Arbeit. Nur eine einzige durfte bleiben.

Und trotzdem sprechen sie mit einer beeindruckenden Klarheit und Würde über das, was sie getan haben.
Man spürt sofort, wie sehr diese Arbeit Teil ihrer Identität war – und geblieben ist.

Im Gespräch wurde für mich – auch aus meiner eigenen Perspektive – eine Frage sehr konkret:

Welche Rolle spielt Arbeit für unser Gefühl von Würde und Identität?

Und noch etwas wurde deutlich:
Wie viele dieser Geschichten bis heute kaum erzählt worden sind.

Danke an das Linke Kino Köln für die Einladung,
an Hajra Khawaja für die Moderation
und an Holger Buhr für die Fotos.

Sophie MvH
Sophie MvH, Gerd Kroske
"Stolz und Eigensinn" - Filmstil
Sophie MvH, Gerd Kroske, Hajra Khawaja
 



 

Freitag, 12. April 2024

W I L L K O M M E N   Z U R Ü C K

Es war viel los. Und neue Projekte werfen ihre Schatten voraus ... bald mehr dazu ...



Dienstag, 19. Juli 2022

 

Deutschlandfunk, 12.06.2022

 

 

KAKAO UND SCHOKOLADE - Götterspeise mit Beigeschmack

Von Michael Reitz.

Die Geschichte der Kakaobohne erzählt von Sinnlichkeit, Wertschätzung und Spiritualität, aber auch von Konsum, Gewalt und Globalisierung. Wo liegen die Ursprünge dieser Geschichte und wohin führt sie?
 
Foto: Sophie MvH
Bei den Azteken und den Maya war der Kakao ein wertvolles Gut: Produkte aus der Kakaopflanze wurden als Opfergabe, rituelles Heilmittel oder als Tausch- und Zahlungsmittel eingesetzt.
Doch mit den Eroberungen der Europäer in Mittelamerika änderte sich alles. Kakao war nicht länger bitter und heilig, sondern möglichst süß und billig. Nur ein geringer Teil der weltweit produzierten Schokolade wird mit fair geerntetem und gehandeltem Kakao produziert. Die größte Menge stammt oft aus Kinderarbeit oder wird auf gerodeten Regenwaldflächen angebaut.
Aber es gibt auch einen Trend zur Rückbesinnung: Immer mehr Produzenten und Konsumenten achten auf fairen Handel und stellen Qualität vor Quantität. Und bei schamanischen Ritualen hat Kakao auch im Westen inzwischen seinen festen Platz.





Regie: Sophie Garke (Müller vom Hofe)
Es sprachen: Nagmeh Alaei und Nils Kretschmer
Ton und Technik: Michael Morawietz und Christoph Schumacher

Redaktion: Anna Seibt
Produktion: Deutschlandfunk 2022

 

Link zur Sendung:

KAKAO UND SCHOKOLADE - Götterspeise mit Beigeschmack



Dienstag, 29. März 2022

 

Deutschlandfunk, 11.03.2022

 

KUNST IM KRAFTWERK - das E-Werk in Luckenwalde


Von Nina Hellenkemper.

30 Kilometer vor Berlin, in Luckenwalde, haben zwei Kunstschaffende ein über 100 Jahre altes Braunkohle-Kraftwerk als Zentrum für zeitgenössische Kunst wiederbelebt. Hier wird nicht nur Kunst, sondern auch Strom produziert!
 
Internationale Künstler und Künstlerinnen stellen in der Turbinenhalle aus. In den Werkstätten baut der künstlerische Leiter Pablo Wendel Skulpturen, die selber Strom produzieren. Ein altes Feuerwehrauto wurde so umgebaut, dass es als mobile Bühne durch die Lande fahren kann. Mit Hilfe vieler Ortsansässiger wurde auch das alte Elektrizitätswerk wieder ans Laufen gebracht. Statt Braunkohle wird jetzt Abfallholz verwertet. Der “Kunststrom”, der nicht im Gebäude verbraucht wird, wird ins öffentliche Stromnetz eingespeist, um mit den Erlösen wieder Kunstprojekte zu finanzieren – ein nachhaltiger Kunst-Strom-Kreislauf und ein ungewöhnlicher Weg zu mehr künstlerischer Autonomie.

 

 

Foto: © imago images/Eberhard Thonfeld

Regie: Sophie Garke
Es sprachen: Rebecca Madita Hundt, Camilla Renschle, Lisa Bihl, Moritz Heidelbach und die Autorin
Ton und Technik: Christoph Rieseberg

Redaktion: Anna Seibt
Produktion: Deutschlandfunk 2022

 

Link zur Sendung:

KUNST IM KRAFTWERK - das E-Werk in Luckenwalde


 

Deutschlandfunk, 27.02.2022

 

REMBETIKO - auf der Suche nach dem griechischen Blues


Von Manuel Gogos.

Melancholisch und ausdrucksstark, das ist Rembetiko. Und damit steht er neben anderen Weltmusiken wie dem argentinischen Tango oder dem portugiesischen Fado. Seine Blüte hatte der griechische Musikstil in den 1930er Jahren. In welchen Formen hat er überlebt?
 
Rembetiko ist die Musik des griechischen Undergrounds. In den Hafenvierteln besangen Flüchtlinge aus Kleinasien ihr Fremdsein, in der Halbwelt aus haschischrauchenden Sängern und pomadisierten Zuhältern bildete er eine ganz eigene Subkultur.
Heute kennt jedes Kind in Griechenland die Lieder jener rebellischen Außenseiter. Viele Bands arbeiten mit Remixes der alten Legenden, ständig geht die Musik neue Verbindungen ein. Auch unter griechischen Migranten ist die Musik der Kleinasien-Flüchtlinge sehr populär.
Die Band „Prosechós“ spielte schon vor vierzig Jahren im Frankfurter Bahnhofsviertel zwischen Pelzhändlern, Straßendealern und Bordellen den griechischen Blues. Auch der deutsche Musiker DJ Shantel, der osteuropäische Tanzmusik modern interpretiert, begann hier seine Karriere. Der Autor, selbst griechischer Herkunft, begibt sich auf eine musikalische Spurensuche.

 

Foto: Autor unbekannt / Quelle: http://www.musicportal.gr/images/musicportal/rebetiko_music/

Regie: Sophie Garke
Es sprachen: Laura Sundermann, Thomas Balou Martin und Tom Jacobs
Ton und Technik: Gunther Rose und Thomas Widdig

Redaktion: Klaus Pilger
Produktion: Deutschlandfunk 2022

 

Link zur Sendung:

REMBETIKO - auf der Suche nach dem griechischen Blues


Samstag, 9. Oktober 2021

 

Deutschlandfunk, 03.10.2021

 

KALBE SETZT AUF KUNST - den demografischen Wandel gestalten


Von Judith Geffert.

Der Kreis Salzwedel in Sachsen-Anhalt ist eine der am dünnsten besiedelten Regionen Deutschlands und besonders vom demografischen Wandel betroffen. Das Projekt „Künstlerstadt Kalbe“ setzt etwas dagegen. Kunst gegen Leerstand – kann das funktionieren?
 

Vor acht Jahren hat Corinna Köbele das Projekt in der 2.500 Einwohner zählenden Kleinstadt Kalbe (Milde) gegründet. Sie wurde inspiriert von der Hauswächter-Bewegung, von Menschen, die kostenfrei in Immobilien wohnen, um diese vor Vandalismus und Verfall zu schützen, und von Joseph Beuys‘ Gedanken der „Sozialen Skulptur“.

Mithilfe von etwa 20 Freiwilligen und ein paar Festangestellten wurden Arbeitsplätze geschaffen, leerstehende Häuser wiederbelebt und die Begegnung der Bevölkerung vor Ort mit den künstlerischen Gästen und Zuzüglern aus aller Welt angeregt. Ganz nebenbei werden hier aber auch täglich die Fragen ausgehandelt: Wie wollen wir leben? Wie ist das Verhältnis zwischen Stadt und Land, Ost und West?

In Kalbe glaubt man an Kunst als gesellschaftsverändernde Kraft – aber ist das nicht ein bisschen viel verlangt?

 

Foto: Judith Geffert

Regie: Sophie Garke
Es sprachen: Justine Hauer und die Autorin
Ton und Technik: Gunther Rose und Caroline Thon 

Redaktion: Anna Seibt
Produktion: Deutschlandfunk 2021

 

Link zur Sendung:

KALBE SETZT AUF KUNST - den demografischen Wandel gestalten



Dienstag, 28. September 2021

 

Deutschlandfunk, 29.08.2021

 

UND ES BEWEGT SICH DOCH - der Traum vom Perpetuum mobile lebt


Ein Feature von Lorenz Schröter.

Die Idee von der ewig laufenden Maschine begeistert die Menschen seit über 1.000 Jahren. Bis heute tüfteln Erfinder an solchen Apparaten. Damit wäre die menschliche Mühsal aufgehoben – das Perpetuum Mobile scheint die perfekte Utopie. Auch heute noch.
 

Perpetuum Mobile mit Kugeln (Victoria
   and Albert Museum, London,
  Codex Forster II, fol. 91v; Lizenz)
 Das Perpetuum Mobile ist so etwas wie ein Protest gegen die mechanische Physik und die Hauptsätze der Thermodynamik.

Jedes Jahr werden neue Patente eingereicht und beim Patentamt geprüft, für Apparate, die ein Schlupfloch in der Physik nutzen wollen. So wie Leonardo da Vinci oder der fantastische Dichter Paul Scheerbart, die Maschinen erfanden, die keine Energie verbrauchen sollen. Oder Lukas, der Lokomotivführer, der seine Lok Emma mit Magneten zum Fliegen bringt.

Lorenz Schröter trifft Erfinder und ihre Widersacher, die Physiker, sowie Patentamtsanwälte und findet eine überraschende Lösung.





Regie: Sophie Garke 

Es sprachen: Jochen Langner, Florian Seigerschmidt und 
Janina Sachau 

Ton und Technik: Hanna Steeger und Christoph Rieseberg

Redaktion: Klaus Pilger

 Produktion: Deutschlandfunk 2021

 

Link zur Sendung:

Und es bewegt sich doch - der Traum vom Perpetuum mobile lebt



Samstag, 8. Mai 2021

 

WDR 3, 26. - 29. 04. 2021

 

GOTT IST NICHT SCHÜCHTERN

vierteilige Hörspielserie zum Syrischen Frühling von Olga Grjasnowa


Regie: Sophie Garke.

Syrien, im Frühjahr 2011: Proteste und die Forderung nach mehr Freiheiten werden lauter im Land. Auch Amal und Hammoudi setzen große Erwartungen in die aufkeimenden Veränderungsprozesse.

Damaskus, 2008
Beide stammen aus der priviligierteren Mittelschicht des Landes. Amal ist Schauspielerin, steht am Anfang ihrer Karriere und Hammoudi ein junger Arzt, der gerade sein Studium in Paris abgeschlossen hat und nach kurzem Besuch in Syrien dorthin zurück kehren will. Seine Freundin und ein lang ersehntes Leben warten auf ihn.

Doch als die Proteste gewaltsam unterdrückt werden und sich zu einem Krieg entwickeln, verstricken sich beide immer tiefer in die Konflikte. Und so stehen auch sie irgendwann vor der Entscheidung, ob sie das Land verlassen und sich in den Flüchtlingsstrom einreihen müssen.


 

 

 

 

Es sprachen:

AmalKristin Alia Hunold
YoussefElias Reichert
AnführerPatrick Mölleken
Junge / SchmugglerGareth Charles
GeneralRalf Drexler
Scharfschütze / SanitäterNils Kretschmer
Stimme (Teil 2) / MegaphonMichael Borgard
BasselRudolf Kowalski
HammoudiMohamed Achour
LunaSabrina Amali
Hammoudis MutterWieslawa Wesolowska
Polizistin/ÄrztinJasmin Hahn
Apothekerin /BeamtinMaya Bothe
OberarztMichael Stange
Eine Stimme (Claire)Aurélie Thepaut
Hammoudis VaterLeopold von Verschuer
NajiCamill Jammal
MohammedKais Setti
BeamterAxel Gottschick
Polizist / DolmetscherTunç Denizer
Fahrer / DolmetscherAnas Ouriaghli

Technische Realisation: Jürgen Glosemeyer und Barbara Göbel.

Regieassistenz: Valentina Celahmetovic.

Dramaturgie: Thomas Leutzbach.
Eine Produktion des Westdeutschen Rundfunks 2021.

 


Link zur Sendung:
GOTT IST NICHT SCHÜCHTERN-vierteilige Hörspielserie zum Syrischen Frühling

 

Elias Reichert


Sophie Garke

Mohamed Achour

Kais Setti
Elias Reichert
                                         Kristin A. Hunold + M. Achour

Kristina Alia Hunold

A. Ouriaghli + M. Achour

L. von Verschuer, Camill Jammal + M. Achour


 

Fotos: Celahmetovic/Garke 


Sonntag, 14. März 2021


Deutschlandfunk, 14.03.2021

 

LOVED AND LOST - Tod und Trauer in der Popmusik bei Nick Cave und anderen


Ein Feature von Manuel Gogos.

Der Verlust eines Menschen schmerzt. Egal auf welche Weise man diesen Menschen verliert, ob durch einen tödlichen Unfall oder ein Liebes-Aus – der Schmerz kommt. Für Künstlerinnen und Künstler sind tiefe Gefühle oftmals ein Katalysator – auch in der Popmusik.    

Foto: ©BRITTA

Der Sohn des Sängers Nick Cave starb durch einen Sturz. Im Sommer 2015 fiel der 15-jährige Arthur in der Nähe des englischen Seebads Brighton von einem hohen Kreidefelsen. Nur ein Jahr später nahm Nick Cave sein Album „Skeleton Tree“ auf, es spiegelt seinen Umgang mit dem Tod und die besinnungslose Trauer des hinterbliebenen Vaters.

Eric Clapton schrieb sein „Tears in Heaven“, nachdem sein Sohn Conor im Alter von vier Jahren aus dem Fenster eines Wolkenkratzers zu Tode gestürzt war. Können Popsongs den trauernden Musikern helfen, den Verlust geliebter Menschen zu überstehen? Und helfen sie damit auch anderen Trauernden?

Ein pop-affiner Trauerbegleiter, ein Pastor, ein Cartoonzeichner und die Musik Nick Caves sind die Führer auf dieser popmusikalischen Reise an die Grenze zwischen Diesseits und Jenseits – und darüber hinaus.

 

Regie: Sophie Garke.
Es sprachen: Moritz Führmann, Juan Carlos Lobo und Aischa-Lina Löbbert.
Ton und Technik: Christoph Bette.

Redaktion: Klaus Pilger.
Produktion: Deutschlandfunk 2021.



Link zur Sendung:
Loved and lost - Tod und Trauer in der Popmusik bei Nick Cave und anderen

 

Donnerstag, 29. Oktober 2020

 

WDR 3, 28. und 29. 10. 2020

 

DIE KATZE DES RABBINERS nach der Graphic Novel von Joann Sfar


Hörspiel in zwei Teilen.
Bearbeitung und Regie: Sophie Garke.

Eine vielstimmige und mehrsprachige Bevölkerung lebt im Algier der 1920er Jahre. Doch nach einer nach menschlichen Maßstäben wenig moralischen Tat kommt noch eine erstaunliche Stimme hinzu: die Katze des Rabbiners Sfar kann plötzlich sprechen.

"Wenn Katzen reden könnten, Papa, sie würden unglaubliche Sachen erzählen, meinst du nicht auch?!“ sagt Zlabya, Tochter des Rabbi und eh sie sich versehen, frisst der Kater den geschwätzigen Hauspapagei und kann plötzlich selbst sprechen! Zum Entsetzen des Rabbi ist das Erste, was er mit seiner neuen Fähigkeit anzufangen weiß, zu lügen. 

Das ist zu viel! „Ein guter Jude lügt nicht!“... und ist auch kein guter Umgang für die vom Kater innig geliebte Zlabya! Bevor die beiden wieder miteinander sprechen dürfen, soll der Kater die Grundlagen der mosaischen Gebote verinnerlichen. Aber der scharfen Zunge und den unmöglichen Forderungen des tierischen Mitbewohners wird auch der Rabbi nicht so leicht Herr. 
 
Dann kommt ein Brief aus Paris und der Rabbi selbst muss sich einer Prüfung auf Französisch unterziehen, um weiter sein Amt ausüben zu dürfen. In der für ihn fremden Sprache könnte er die Hilfe des Katers nun gut gebrauchen.
 
Mit: Jakob Diehl, Martin Engler, Nagmeh Alaei, Omar El Saeidi, Reiner Schöne, Cennet Voss, Hans-Gerd Kilbinger, Frauke Poolmann, Bernd Kuschmann, David Vormweg, Noureddine Charmari, Mohammad-Ali Behboudi, Moussa Sullaiman u.v.a.
 
Musik: Julia Klomfaß
 
Besetzung: Ulrich Korn und Stefan Cordes
Technische Realisation: Gertrudt Glosemeyer, Günther Kasper, Mechthild Austermann und Steffen Jahn
Regieassistenz & Fotos: Hanna Steger
 
Dramaturgie: Thomas Leutzbach
Eine Produktion des Westdeutschen Rundfunks 2020.
 
 
Jakob Diehl
Martin Engler









Nagmeh Alaei
 
Reiner Schöne









David Vormweg
Diehl / Poolmann / Kuschmann









Julia Klomfaß
Omar El Saeidi / Sophie Garke






Günther Kasper / Cennet Voss

Noureddine Charmari









Jakob Diehl / Hans-Gerd Kilbinger
Mohammad-Ali Behboudi

Samstag, 1. August 2020


Deutschlandfunk, 02. 08. 2020

 

ANCIENT TO THE FUTURE - die junge Musik der Alten


Ein Feature von Olaf Karnik und Volker Zander.
Regie: Sophie Garke.


70, 80, 90 – Die Musik von Künstlerinnen und Künstlern im fortgeschrittenen Alter ist gefragt. Festivals und Konzertreihen, Labels und Clubs setzen schon seit geraumer Zeit auf Veteranen und Pionierinnen ihrer Genres, wie Jazz, Neue Musik, Pop und Rock.
  
Musiker wie zum Beispiel der Posaunist Peter Zummo, der Saxofonist Marshall Allen von SunRa Arkestra und der Geräuschimprovisator David Toop sprechen über Vorurteile und Komplimente, Krankheiten und Genesung, Drogen und Nüchternheit, Zwänge und Hoffnungen.

Ein Feature von Olaf Karnik und Volker Zander
Regie: Sophie Garke
 
Es sprachen: Axel Gottschick, Wolfgang Rüter, Martin Bross und Lisa Bihl
Ton und Technik: Gunther Rose und Oliver Dannert
 
Redaktion: Klaus Pilger

Produktion: Deutschlandfunk 2020






Link zur Sendung:
Ancient to the future - die junge Musik der Alten