Dienstag, 28. September 2021

 

Deutschlandfunk, 29.08.2021

 

UND ES BEWEGT SICH DOCH - der Traum vom Perpetuum mobile lebt


Ein Feature von Lorenz Schröter.

Die Idee von der ewig laufenden Maschine begeistert die Menschen seit über 1.000 Jahren. Bis heute tüfteln Erfinder an solchen Apparaten. Damit wäre die menschliche Mühsal aufgehoben – das Perpetuum Mobile scheint die perfekte Utopie. Auch heute noch.
 

Perpetuum Mobile mit Kugeln (Victoria
   and Albert Museum, London,
  Codex Forster II, fol. 91v; Lizenz)
 Das Perpetuum Mobile ist so etwas wie ein Protest gegen die mechanische Physik und die Hauptsätze der Thermodynamik.

Jedes Jahr werden neue Patente eingereicht und beim Patentamt geprüft, für Apparate, die ein Schlupfloch in der Physik nutzen wollen. So wie Leonardo da Vinci oder der fantastische Dichter Paul Scheerbart, die Maschinen erfanden, die keine Energie verbrauchen sollen. Oder Lukas, der Lokomotivführer, der seine Lok Emma mit Magneten zum Fliegen bringt.

Lorenz Schröter trifft Erfinder und ihre Widersacher, die Physiker, sowie Patentamtsanwälte und findet eine überraschende Lösung.





Regie: Sophie Garke 

Es sprachen: Jochen Langner, Florian Seigerschmidt und 
Janina Sachau 

Ton und Technik: Hanna Steeger und Christoph Rieseberg

Redaktion: Klaus Pilger

 Produktion: Deutschlandfunk 2021

 

Link zur Sendung:

Und es bewegt sich doch - der Traum vom Perpetuum mobile lebt



Samstag, 8. Mai 2021

 

WDR 3, 26. - 29. 04. 2021

 

GOTT IST NICHT SCHÜCHTERN

vierteilige Hörspielserie zum Syrischen Frühling von Olga Grjasnowa


Regie: Sophie Garke.

Syrien, im Frühjahr 2011: Proteste und die Forderung nach mehr Freiheiten werden lauter im Land. Auch Amal und Hammoudi setzen große Erwartungen in die aufkeimenden Veränderungsprozesse.

Damaskus, 2008
Beide stammen aus der priviligierteren Mittelschicht des Landes. Amal ist Schauspielerin, steht am Anfang ihrer Karriere und Hammoudi ein junger Arzt, der gerade sein Studium in Paris abgeschlossen hat und nach kurzem Besuch in Syrien dorthin zurück kehren will. Seine Freundin und ein lang ersehntes Leben warten auf ihn.

Doch als die Proteste gewaltsam unterdrückt werden und sich zu einem Krieg entwickeln, verstricken sich beide immer tiefer in die Konflikte. Und so stehen auch sie irgendwann vor der Entscheidung, ob sie das Land verlassen und sich in den Flüchtlingsstrom einreihen müssen.


 

 

 

 

Es sprachen:

AmalKristin Alia Hunold
YoussefElias Reichert
AnführerPatrick Mölleken
Junge / SchmugglerGareth Charles
GeneralRalf Drexler
Scharfschütze / SanitäterNils Kretschmer
Stimme (Teil 2) / MegaphonMichael Borgard
BasselRudolf Kowalski
HammoudiMohamed Achour
LunaSabrina Amali
Hammoudis MutterWieslawa Wesolowska
Polizistin/ÄrztinJasmin Hahn
Apothekerin /BeamtinMaya Bothe
OberarztMichael Stange
Eine Stimme (Claire)Aurélie Thepaut
Hammoudis VaterLeopold von Verschuer
NajiCamill Jammal
MohammedKais Setti
BeamterAxel Gottschick
Polizist / DolmetscherTunç Denizer
Fahrer / DolmetscherAnas Ouriaghli

Technische Realisation: Jürgen Glosemeyer und Barbara Göbel.

Regieassistenz: Valentina Celahmetovic.

Dramaturgie: Thomas Leutzbach.
Eine Produktion des Westdeutschen Rundfunks 2021.

 


Link zur Sendung:
GOTT IST NICHT SCHÜCHTERN-vierteilige Hörspielserie zum Syrischen Frühling

 

Elias Reichert


Sophie Garke

Mohamed Achour

Kais Setti
Elias Reichert
                                         Kristin A. Hunold + M. Achour

Kristina Alia Hunold

A. Ouriaghli + M. Achour

L. von Verschuer, Camill Jammal + M. Achour


 

Fotos: Celahmetovic/Garke 


Sonntag, 14. März 2021


Deutschlandfunk, 14.03.2021

 

LOVED AND LOST - Tod und Trauer in der Popmusik bei Nick Cave und anderen


Ein Feature von Manuel Gogos.

Der Verlust eines Menschen schmerzt. Egal auf welche Weise man diesen Menschen verliert, ob durch einen tödlichen Unfall oder ein Liebes-Aus – der Schmerz kommt. Für Künstlerinnen und Künstler sind tiefe Gefühle oftmals ein Katalysator – auch in der Popmusik.    

Foto: ©BRITTA

Der Sohn des Sängers Nick Cave starb durch einen Sturz. Im Sommer 2015 fiel der 15-jährige Arthur in der Nähe des englischen Seebads Brighton von einem hohen Kreidefelsen. Nur ein Jahr später nahm Nick Cave sein Album „Skeleton Tree“ auf, es spiegelt seinen Umgang mit dem Tod und die besinnungslose Trauer des hinterbliebenen Vaters.

Eric Clapton schrieb sein „Tears in Heaven“, nachdem sein Sohn Conor im Alter von vier Jahren aus dem Fenster eines Wolkenkratzers zu Tode gestürzt war. Können Popsongs den trauernden Musikern helfen, den Verlust geliebter Menschen zu überstehen? Und helfen sie damit auch anderen Trauernden?

Ein pop-affiner Trauerbegleiter, ein Pastor, ein Cartoonzeichner und die Musik Nick Caves sind die Führer auf dieser popmusikalischen Reise an die Grenze zwischen Diesseits und Jenseits – und darüber hinaus.

 

Regie: Sophie Garke.
Es sprachen: Moritz Führmann, Juan Carlos Lobo und Aischa-Lina Löbbert.
Ton und Technik: Christoph Bette.

Redaktion: Klaus Pilger.
Produktion: Deutschlandfunk 2021.



Link zur Sendung:
Loved and lost - Tod und Trauer in der Popmusik bei Nick Cave und anderen

 

Donnerstag, 29. Oktober 2020

 

WDR 3, 28. und 29. 10. 2020

 

DIE KATZE DES RABBINERS nach der Graphic Novel von Joann Sfar


Hörspiel in zwei Teilen.
Bearbeitung und Regie: Sophie Garke.

Eine vielstimmige und mehrsprachige Bevölkerung lebt im Algier der 1920er Jahre. Doch nach einer nach menschlichen Maßstäben wenig moralischen Tat kommt noch eine erstaunliche Stimme hinzu: die Katze des Rabbiners Sfar kann plötzlich sprechen.

"Wenn Katzen reden könnten, Papa, sie würden unglaubliche Sachen erzählen, meinst du nicht auch?!“ sagt Zlabya, Tochter des Rabbi und eh sie sich versehen, frisst der Kater den geschwätzigen Hauspapagei und kann plötzlich selbst sprechen! Zum Entsetzen des Rabbi ist das Erste, was er mit seiner neuen Fähigkeit anzufangen weiß, zu lügen. 

Das ist zu viel! „Ein guter Jude lügt nicht!“... und ist auch kein guter Umgang für die vom Kater innig geliebte Zlabya! Bevor die beiden wieder miteinander sprechen dürfen, soll der Kater die Grundlagen der mosaischen Gebote verinnerlichen. Aber der scharfen Zunge und den unmöglichen Forderungen des tierischen Mitbewohners wird auch der Rabbi nicht so leicht Herr. 
 
Dann kommt ein Brief aus Paris und der Rabbi selbst muss sich einer Prüfung auf Französisch unterziehen, um weiter sein Amt ausüben zu dürfen. In der für ihn fremden Sprache könnte er die Hilfe des Katers nun gut gebrauchen.
 
Mit: Jakob Diehl, Martin Engler, Nagmeh Alaei, Omar El Saeidi, Reiner Schöne, Cennet Voss, Hans-Gerd Kilbinger, Frauke Poolmann, Bernd Kuschmann, David Vormweg, Noureddine Charmari, Mohammad-Ali Behboudi, Moussa Sullaiman u.v.a.
 
Musik: Julia Klomfaß
 
Besetzung: Ulrich Korn und Stefan Cordes
Technische Realisation: Gertrudt Glosemeyer, Günther Kasper, Mechthild Austermann und Steffen Jahn
Regieassistenz & Fotos: Hanna Steger
 
Dramaturgie: Thomas Leutzbach
Eine Produktion des Westdeutschen Rundfunks 2020.
 
 
Jakob Diehl
Martin Engler









Nagmeh Alaei
 
Reiner Schöne









David Vormweg
Diehl / Poolmann / Kuschmann









Julia Klomfaß
Omar El Saeidi / Sophie Garke






Günther Kasper / Cennet Voss

Noureddine Charmari









Jakob Diehl / Hans-Gerd Kilbinger
Mohammad-Ali Behboudi

Samstag, 1. August 2020


Deutschlandfunk, 02. 08. 2020

 

ANCIENT TO THE FUTURE - die junge Musik der Alten


Ein Feature von Olaf Karnik und Volker Zander.
Regie: Sophie Garke.


70, 80, 90 – Die Musik von Künstlerinnen und Künstlern im fortgeschrittenen Alter ist gefragt. Festivals und Konzertreihen, Labels und Clubs setzen schon seit geraumer Zeit auf Veteranen und Pionierinnen ihrer Genres, wie Jazz, Neue Musik, Pop und Rock.
  
Musiker wie zum Beispiel der Posaunist Peter Zummo, der Saxofonist Marshall Allen von SunRa Arkestra und der Geräuschimprovisator David Toop sprechen über Vorurteile und Komplimente, Krankheiten und Genesung, Drogen und Nüchternheit, Zwänge und Hoffnungen.

Ein Feature von Olaf Karnik und Volker Zander
Regie: Sophie Garke
 
Es sprachen: Axel Gottschick, Wolfgang Rüter, Martin Bross und Lisa Bihl
Ton und Technik: Gunther Rose und Oliver Dannert
 
Redaktion: Klaus Pilger

Produktion: Deutschlandfunk 2020






Link zur Sendung:
Ancient to the future - die junge Musik der Alten


Sonntag, 19. Januar 2020

Deutschlandfunk, 27. 12. 2019

 

JAHRGANG 1929 - wir hören uns gestern


Ein 50-minütiger Radiobeitrag:

Christa Wolf, Erika Beyer und Hans-Jochen Müller sind am selben Tag geboren: am 18. März 1929. Sie sind einander nie begegnet und befinden sich doch in einem Raum: dem Erfahrungsraum einer Generation, die das Nachkriegsdeutschland geprägt hat. Ihre Enkelinnen treffen sich per Skype zum Gespräch.
  
Oben: Erika Beyer mit Familie.
Mitte: Hans-Jochen Müller mit Enkelin Luca.
Rechts: Christa Wolf und ihre Eltern (Deutschlandradio / Sophie Garke)









Christa Wolf starb im Jahr 2011. Meine Oma, Erika Beyer und Hans-Jochen Müller haben 2019 ihren 90. Geburtstag bei guter Gesundheit gefeiert. An einem fiktionalen Ort kommen sie in diesem Stück zusammen: Die Tote und die Lebendigen, die DDR-Sozialisierten und der Hesse. 
Wir hören sie von ihrer Jugend zur Hitler- und Kriegszeit erzählen und davon, wie es ihnen als Erwachsene in einem geteilten Land erging.
Luca vom Hofe, Enkelin von Hans-Jochen Müller, Helene Wolf, Enkelin von Christa Wolf und ich treffen uns per Skype zum Gespräch über unsere Großeltern und über das, was sie hinterlassen.










Regie: Sophie Garke
Sprecher: Ursula Illert, Jonas Baeck und die Autorin
Ton und Technik: Michael Morawietz und Thomas Widdig
Redaktion: Ulrike Bajohr

Produktion: Dlf 2019

Link zur Sendung:
JAHRGANG 1929 - WIR HÖREN UNS GESTERN


Dienstag, 13. August 2019


Deutschlandfunk, 18. 08. 2019

 

AUS DEM LAND DER VERLORENEN DINGE

- eine Untersuchung verschiedener Verluste


Ein 50-minütiger Radiobeitrag:

Wohin verschwindet das, was wir verlieren? Muss es nicht noch irgendwo sein? Wie der verlorene Schlüssel im Fundbüro?! Wo und wie aber findet man die verlorene Heimat, den Humor oder den Verstand wieder? Ein Feature über Abwesendes.
 
Das Schlüsselbrett des Kölner Fundbüros. (Deutschlandradio / Sophie Garke)

Menschen verlieren Portemonnaies, die Geduld, den Krieg, einen Rucksack, andere Menschen, das Bewusstsein, Haare, Zähne, das Herz an jemanden, einen Prozess, Kontakt, die Unschuld, den Kopf, die Orientierung, das Leben…
Verlieren kann Ohnmacht und Kontrollverlust bedeuten, und dass sich etwas radikal verändert. Was, wenn man das Verlorene nicht wiederbekommt? Ist das manchmal nicht sogar gut so?
Um das herauszufinden geht Sophie Garke ins Fundbüro, in die Psychiatrie, zur Sprachtherapeutin Ien Svea Bäumler, zum Dokumentarfilmer Claudio de Oliveira Marques und zum Satiriker Torsten Sträter. Das Feature ist eine Suche. Gesucht wird nach Dingen, Orten, Menschen und dem, was wichtig ist.






Regie: Thomas Wolferz
Sprecher: Juan-Carlos Lobo, Susanne Pätzold und Glenn Goltz
Ton und Technik: Ernst Hartmann und Corinna Eddy
Redaktion: Klaus Pilger

Produktion: Dlf 2019

Link zur Sendung:
SENDUNG: AUS DEM LAND DER VERLORENEN DINGE