Samstag, 1. August 2020


Deutschlandfunk, 02. 08. 2020

 

ANCIENT TO THE FUTURE - die junge Musik der Alten


Ein Feature von Olaf Karnik und Volker Zander.
Regie: Sophie Garke.


70, 80, 90 – Die Musik von Künstlerinnen und Künstlern im fortgeschrittenen Alter ist gefragt. Festivals und Konzertreihen, Labels und Clubs setzen schon seit geraumer Zeit auf Veteranen und Pionierinnen ihrer Genres, wie Jazz, Neue Musik, Pop und Rock.
  
Musiker wie zum Beispiel der Posaunist Peter Zummo, der Saxofonist Marshall Allen von SunRa Arkestra und der Geräuschimprovisator David Toop sprechen über Vorurteile und Komplimente, Krankheiten und Genesung, Drogen und Nüchternheit, Zwänge und Hoffnungen.

Ein Feature von Olaf Karnik und Volker Zander
Regie: Sophie Garke
 
Es sprachen: Axel Gottschick, Wolfgang Rüter, Martin Bross und Lisa Bihl
Ton und Technik: Gunther Rose und Oliver Dannert
 
Redaktion: Klaus Pilger

Produktion: Deutschlandfunk 2020






Link zur Sendung:
Ancient to the future - die junge Musik der Alten


Sonntag, 19. Januar 2020

Deutschlandfunk, 27. 12. 2019

 

JAHRGANG 1929 - wir hören uns gestern


Ein 50-minütiger Radiobeitrag:

Christa Wolf, Erika Beyer und Hans-Jochen Müller sind am selben Tag geboren: am 18. März 1929. Sie sind einander nie begegnet und befinden sich doch in einem Raum: dem Erfahrungsraum einer Generation, die das Nachkriegsdeutschland geprägt hat. Ihre Enkelinnen treffen sich per Skype zum Gespräch.
  
Oben: Erika Beyer mit Familie.
Mitte: Hans-Jochen Müller mit Enkelin Luca.
Rechts: Christa Wolf und ihre Eltern (Deutschlandradio / Sophie Garke)









Christa Wolf starb im Jahr 2011. Meine Oma, Erika Beyer und Hans-Jochen Müller haben 2019 ihren 90. Geburtstag bei guter Gesundheit gefeiert. An einem fiktionalen Ort kommen sie in diesem Stück zusammen: Die Tote und die Lebendigen, die DDR-Sozialisierten und der Hesse. 
Wir hören sie von ihrer Jugend zur Hitler- und Kriegszeit erzählen und davon, wie es ihnen als Erwachsene in einem geteilten Land erging.
Luca vom Hofe, Enkelin von Hans-Jochen Müller, Helene Wolf, Enkelin von Christa Wolf und ich treffen uns per Skype zum Gespräch über unsere Großeltern und über das, was sie hinterlassen.










Regie: Sophie Garke
Sprecher: Ursula Illert, Jonas Baeck und die Autorin
Ton und Technik: Michael Morawietz und Thomas Widdig
Redaktion: Ulrike Bajohr

Produktion: Dlf 2019

Link zur Sendung:
JAHRGANG 1929 - WIR HÖREN UNS GESTERN


Dienstag, 13. August 2019


Deutschlandfunk, 18. 08. 2019

 

AUS DEM LAND DER VERLORENEN DINGE

- eine Untersuchung verschiedener Verluste


Ein 50-minütiger Radiobeitrag:

Wohin verschwindet das, was wir verlieren? Muss es nicht noch irgendwo sein? Wie der verlorene Schlüssel im Fundbüro?! Wo und wie aber findet man die verlorene Heimat, den Humor oder den Verstand wieder? Ein Feature über Abwesendes.
 
Das Schlüsselbrett des Kölner Fundbüros. (Deutschlandradio / Sophie Garke)

Menschen verlieren Portemonnaies, die Geduld, den Krieg, einen Rucksack, andere Menschen, das Bewusstsein, Haare, Zähne, das Herz an jemanden, einen Prozess, Kontakt, die Unschuld, den Kopf, die Orientierung, das Leben…
Verlieren kann Ohnmacht und Kontrollverlust bedeuten, und dass sich etwas radikal verändert. Was, wenn man das Verlorene nicht wiederbekommt? Ist das manchmal nicht sogar gut so?
Um das herauszufinden geht Sophie Garke ins Fundbüro, in die Psychiatrie, zur Sprachtherapeutin Ien Svea Bäumler, zum Dokumentarfilmer Claudio de Oliveira Marques und zum Satiriker Torsten Sträter. Das Feature ist eine Suche. Gesucht wird nach Dingen, Orten, Menschen und dem, was wichtig ist.






Regie: Thomas Wolferz
Sprecher: Juan-Carlos Lobo, Susanne Pätzold und Glenn Goltz
Ton und Technik: Ernst Hartmann und Corinna Eddy
Redaktion: Klaus Pilger

Produktion: Dlf 2019

Link zur Sendung:
SENDUNG: AUS DEM LAND DER VERLORENEN DINGE


Dienstag, 27. Juni 2017


Deutschlandfunk, 09. 05. 2017:

 

AN MEINEN FERNEN FREUND

- ein deutsch-russischer Erinnerungsstreifzug mit dem 'Horchposten 1941'


Ein 50-minütiger Radiobeitrag:

Der "Horchposten 1941" ist ein deutsch-russisches Dialog-Projekt zum Zweiten Weltkrieg. Es ist eine interaktive Audioinstallation - und ein zweiteiliges Hörspiel. Russische und deutsche Sprecher haben Zeitdokumenten und Tagebucheinträgen ihre Stimme gegeben.

Amerikanisches Plakat zur Unterstützung 
der Alliierten im Zweiten Weltkrieg
(Foto: Sophie Garke. Mit freundlicher 
Genehmigung des deutsch-russischen 
Museums, Berlin Karlshorst.)

"Die Erinnerung ist unabgeschlossen", sagt die Kulturwissenschaftlerin Aleida Assmann. Weil es wichtig ist, den stetigen Wandel dieser Erinnerung zu gestalten, haben über zweieinhalb Jahre lang Deutsche und Russen an dem Projekt "Horchposten 1941" gemeinsam gearbeitet.
Hier kommen sie nun selbst zu Wort.
Streifzüge durch Moskau und Sankt Petersburg – dem ehemaligen Leningrad – und über das knarzende Parkett im deutsch-russischen Museum in Berlin Karlshorst. In der Nacht vom 08. auf den 09. Mai 1945 ereignete sich genau auf diesem Parkett die bedingungslose Kapitulation Nazi-Deutschlands und das ekstatische Fest der Sieger.



Regie: Sophie Garke
Mit: Wolfgang Rüter, Thomas Balou Martin und Andreas Potulski
Technische Realisation: Gunther Rose und Oliver Dannert


Eine Produktion des Deutschlandfunks 2017
Redaktion: Sabine Küchler






Link zur Hörprobe:
Ausschnitt: AN MEINEN FERNEN FREUND 

Hier der Link zum Sender und dem Manuskript:
Deutschlandfunk, 09. 05. 2017: AN MEINEN FERNEN FREUND 

Weitere Informationen zum Projekt "Horchposten 1941":
http://www.horchposten1941.com/


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"HORCHPOSTEN 1941" - Schüler im NS Dok, Köln


Ein kurzer Beitrag für 'Campus und Karriere' zur "HORCHPOSTEN 1941" Ausstellung im NS Dokumentationszentrum in Köln. Schüler besuchen die Installation. Eindrücke, Reflektionen. Für Deutschlandfunk 'Campus und Karriere', 23. 06. 2017.

Schulklasse im NS Dok, Köln

Donnerstag, 25. Mai 2017


WDR 5, 20. 05. 2017: 

 

SARAJEVO - LUKOMIR 

Die Berge über Bosnien


Eine 20-minütige Reisereportage für 'Neugier genügt', WDR 20. 05. 2017.


Lukomir


Bosnien und der Balkan galten lange als Krisenregionen. Heute sind es gerade diese Länder, die einen enormen Zuwachs an touristischer Attraktivität verbuchen.
Jetzt, wo es überall Probleme gibt, kommen mehr Leute denn je.“ stellt der 23-jährige Touristenführer Edin aus Sarajevo fest. Er streift mit uns durch die Gassen der beschaulichen Hauptstadt und gehört zu einer jungen Generation von Bosniern, die ihr Land verändern wollen.
Trotz der ethnischen und religiösen Auseinandersetzungen der 1990er Jahre vermischen sich die Kulturen hier langsam wieder. Und so ziehen heute Muezzingesang, Clubmusik und Glockenschlag einträchtig vermengt mit dem Dunst von Wasserpfeife und Ćevapčići durch das alte Basarviertel der Hauptstadt.
Der Tourismus ist für Edin eine Art Gesundheitsindiz für das Land. Aber er verändert Bosnien auch. In Form von "Ethno-Tourismus" wird beispielsweise die traditionelle Lebensweise in den Bergdörfern nahe Sarajevo und deren unberührte Natur vermarktet.
Der Beitrag begibt sich auf Spurensuche in einem osmanisch-europäisch geprägten Land, das um seinen Platz in der Gegewart ringt.


Sound, Realisation und Begleitung: Benno Müller vom Hofe
Regie: Sophie Garke
Mit: Bettina Wiehler und Robert Oschatz 
Technische Realisation: Benno Müller vom Hofe 

Redaktion: Ursula Daalmann











Link zur Hörprobe:


Freitag, 30. September 2016

SWR 2, 04. 07. 2016: 

 

FLUCHTPUNKT LIBANON


Ein 24-minütiger Radiobeitrag
Ein weiteres Resultat aus meinen einmonatigen Recherchen im Libanon Ende 2015



Yvonne und Zoulaykah leben seit Ausbruch des Krieges in Syrien im Libanon. Das Land ist halb so groß wie Hessen, aber es hat anderthalb Millionen Geflüchtete aufgenommen. Die Überforderung ist allgegenwärtig. Die 15-jährige Zoulaykah ist aus ihrer vom IS besetzten Heimatstadt Rakka geflohen. In Beirut lebt ihre Familie in Sicherheit, doch sie hat keine bezahlbare Schule gefunden, an der Zoulaykah ihre Ausbildung fortsetzen kann. Yvonne ist 29 Jahre alt. Sie hat ihr Architekturstudium abgeschlossen, Im Libanon können Syrerinnen und Syrer aber nur als Hilfsarbeiter einen Job finden oder auf dem Schwarzmarkt.

Redaktion: Karin Hutzler.


Hier der Link zur Sendung:
SWR 2, 04. 07. 2016: Fluchtpunkt Libanon - zwei junge Syrerinnen im Libanon

Deutschlandfunk Kultur 04. 06. 2016: 

 

MIRA MINKARA, Touristenführerin im Libanon



Ein sechs-minütiger Radiobeitrag
Gespeist aus meinen einmonatigen Recherchen im Libanon Ende 2015




Tripoli als Urlaubsziel - eher unvorstellbar, oder? Zumal das Auswärtige Amt regelmäßig Reisewarnungen für Libanons zweitgrößte Stadt herausgibt. Die Touristenführerin Mira Minkara kämpft gegen das Negativimage: Sie führt Touristen durch ihre Heimatstadt, aus Trotz und Überzeugung.
Insbesondere das futuristische Messe-Gelände Oscar Niemeyers hat es ihr angetan. In den 1960ern erhielt der berühmte brasilianische Architekt den Auftrag zum Bau. Kurz vor Vollendung brach der libanesische Bürgerkrieg aus. Das utopische Gelände liegt bis heute brach. Nur Mira ist mit kleinen Reisegruppen auf Streifzug.


Link zur Hörprobe:

Hier der Link zum Manuskript:

 

 

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Von den Anfängen ... 

 

DANS L'OREILLE DE MARSEILLE


Nach drei Monaten Zusammenarbeit mit RADIO GALÈRE in Marseille, Frankreich Ende 2014 ist ein erster essayistischer Radiobeitrag entstanden:
Persönliche Eindrücke, Interviews, Geräusche - das Klangbild einer Stadt und meiner Zeit vor Ort.

Après trois mois de travail pour et avec RADIO GALÈRE - située à Marseille - j'ai pu réalisé une promenade sonore dans la ville à la rencontre des gens et des sons de Marseille. Diffusé par RADIO GALÈRE en novembre 2014.




Écoutez l'émission EN FRANÇAIS par le lien en dessous / Hier der Link zur Sendung AUF FRANZÖSISCH:

Radio Galère, novembre 2014: Dans l'oreille de Marseille